Kürbis-Pesto

Vor ein paar Wochen war ich mit einer Freundin auf dem Kürbismarkt in Merode und habe einen schönen Hokkaido-Kürbis ergattern können.
Ich liebe z.B. Kürbis-Cremesuppe, habe aber noch nie einen Kürbis gekauft geschweige denn selbst verarbeitet. Die perfekte Gelegenheit also um das zu ändern!

Nach kurzer Überlegung stand aber fest, dass ich lieber etwas anderes mit dem Kürbis anstellen will und als erstes kam mir Kürbis-Pesto in den Sinn, da ich eigentlich nicht genug von Pestos und deren verschiedenen Varianten bekommen kann – dementsprechend experimentiere ich gerne damit herum.

In manchen Situationen bin ich wirklich froh, dass man heutzutage so gut wie alles googeln kann. So ein Hokkaido ist ja ziemlich hart und mir vorher Anregungen zum Schneiden im Internet holen zu können, ohne mir mit meinem Hackbeil bereits sämtliche Finger abgehackt zu haben, war dann doch ganz praktisch. Mit abgehackten Fingern tippen ist ja auch nicht ganz einfach.
Den Kürbis habe ich vor dem Schneiden also erst einmal vorgegart, in dem ich ihn für ungefähr 45 Minuten bei 150° C in den Backofen gestellt habe. Danach war die Schale ganz weich und ich konnte ihn einfach durchschneiden. Das wäre wahrscheinlich auch mit einem normalen Messer gegangen aber mit dem Hackbeil hat das was von Massaker und das fand ich irgendwie geil.

Kürbis Pesto

Zutaten für 4 Portionen:

  • Hokkaido-Kürbis
  • 130 ml Kürbiskernöl
  • 100 g frisch geriebenen Parmesan
  • 110 g Kürbiskerne
  • Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:
Den Kürbis wie oben beschrieben vorbereiten und das Fruchtfleisch herausschneiden. Die Schale kann man beim Hokkaido aber auch dran lassen, wie man es lieber mag. Den Knoblauch zerkleinern, beides in einer Pfanne 2-3 Minuten andünsten und abkühlen lassen.

Die Kürbiskerne in einer anderen Pfanne ohne Öl anrösten und abkühlen lassen.

Den Parmesan reiben und beiseite stellen.

Den mit Knoblauch gedünsteten Kürbis zusammen mit den Kürbiskernen und dem Öl in einem hohen Gefäß pürieren, den Parmesan drunter rühren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich habe dieses Mal ein Gemisch aus Kürbis-, Sonnenblumen- und Pinienkernen verwendet aber das nächste Mal kommen da nur Kürbiskerne rein – das hat zwar ganz gut geschmeckt, meiner Meinung nach darf es aber ruhig intensiver nach Kürbis schmecken.

Wenn etwas übrig bleibt, hat man die Tage danach einen leckeren Brotaufstrich.

3 Kommentare

  1. Liebe Danny,
    was für eine tolle Idee für ein Pesto! Und es sieht auch noch sooo lecker aus! Das wird bestimmt bald ausprobiert! 😉
    Liebe Grüße,
    Sarah

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