Salon du Chocolat in Köln: das Schokoparadies für Schokoholics

Die weltgrößte Schokoladenmesse Salon du Chocolat findet seit 20 Jahren in Metropolen wie Brüssel, London, Moskau, Peking, Seoul, Shanghai, Tokyo und Zürich statt.
Vom 14.–16. November konnte man dieses Spektakel auch in Köln (und somit das erste Mal in Deutschland) bewundern. Auf 4000 qm fanden Ausstellungen, Vorführungen, Shows, Vorträge und kostenlose Workshops von und mit mehr oder weniger bekannten Chocolatiers, Pâtissiers und sonstigen Experten rund um das Thema Schokolade Platz:

Atelier Pâtisserie: Ein Workshop, in dem mit professioneller Anleitung Schokolade geschmolzen, dekoriert und dann verkostet wird.

Chocoland: Auch die Kleinen fanden Beschäftigung mit dem Herstellen von Naschereien aus Schokolade.

Chocosphère: Zwischen so viel Praxis auch mal Theorie mit Vorträgen über die Geschichte von Schokolade, Trends und Produktionsabläufe.

Defilee du Chocolat: Eine Modenschau bei der Kleider aus Schokolade auf dem Laufsteg präsentiert werden.

Pastry Show: Chocolatiers, Köche und Konditoren führen Rezepte, Tipps und Tricks vor – mit anschließender Verkostung durch das Publikum.

Die Salon du Chocolat könnte glatt eine meiner Interpretationen vom Paradies auf Erden sein (ich habe da mehrere Interpretationen, die meisten haben tatsächlich etwas mit Essen zutun). Wo man nur hinsah, überall Schokolade Schokolade Schokolade!

Das Highlight war eindeutig der Aussteller A.M. Schoko, eine Firma aus Freising bei München, die zwei von Kölns Wahrzeichen aus Schokolade nachgebaut hat: den Kölner Dom und das Maskottchen vom 1. FC Köln, den Geißbock Hennes.
Beide Schokoladenskulpturen wurden aus einem Block von 400–500 kg Schokolade in Handarbeit bis ins kleinste Detail angefertigt – für den Dom wurden 600 Arbeitsstunden benötigt, für Hennes 240 Stunden. So eine Geduld muss man erst einmal aufbringen.
Neben diesen Hinguckern konnte man dort auch Schokolade in allen erdenklichen Formen kaufen: Werkzeug, Kameras, Kronkorken, Flaschenöffner, Damen- und Herrenschuhe, Minions, Hello Kittys, Micky Maus, Waffen – um mal nur ein paar Dinge aufzuzählen, damit wäre ich jetzt sonst noch Stunden beschäftigt.

Bei so gut wie allen Ausstellern durften wir naschen was das Zeug hält, da war ich dann doch positiv überrascht weil ich in Zeiten von Geiz nicht damit gerechnet hätte.
Kreationen aus Schokolade, Pralinen, Nougat (Spekulatius-Nougat! <3), Gebäck – immer her damit. Es würde mich nicht wundern, wenn ich nach diesem Wochenende nun 10 Kilogramm mehr auf die Waage bringe. Mein Freund konnte auch irgendwann einfach nicht mehr, anscheinend hat er einen kleinen Zuckerschock erlitten. Wer weiß, vielleicht haben wir ja jetzt auch Diabetes nach so viel Zucker overload.

Lediglich von der Modenschau Defilee du Chocolat hatte ich mir mehr versprochen, so wurde diese ja ganz groß damit beworben, dass Kleider aus Schokolade präsentiert werden. Im Endeffekt waren das ganz normale Kleider aus Stoff wo hier und da ein bisschen Schokolade angeklebt wurde. Na gut, ich hatte mich sowieso gefragt wie man bitte Kleider aus Schokolade anfertigen will!?

Im Großen und Ganzen war es eine schöne Messe mit viiiieeel Schokolade und die Gelegenheit einmal richtig Gutes zu probieren – ich jedenfalls gebe im Alltag nicht Unmengen an Geld aus um bessere Schokolade zu essen (sollte ich mir aber doch mal überlegen). Milka & co. sind nichts gegen das was ich auf der Salon du Chocolat kosten durfte!

Eine klare Event-Empfehlung für alle schokosüchtigen Schokoholics.


A.M. Schoko
Obere Hauptstraße 35
85354 Freising

2 Kommentare

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