Tschüss 2014! – Mein Jahresrückblick

Haha aber was sein muss, muss sein!

Schon wieder ist ein ganzes Jahr vorbei. Silvester 2013 mit ein paar Kollegen bei Zucchini-Carpaccio, Wraps, mit Ziegenkäse und Honig überbackenem Brot, Steak, Erdbeer-Tiramisu, Laphroiag (der einem die Nase wegätzt wenn man dran riecht) und seltsamen Gesellschaftsspielen, die ein Kollege mitgebracht hat, kommt mir vor wie gestern.
2014 war mal wieder ein ereignisreiches Jahr, in dem ich viel erlebt und hoffentlich auch einiges dazugelernt habe.
Viele Stunden habe ich mit meinen Liebsten verbracht aber wahrscheinlich habe ich mich auch genau so viele Stunden über irgendwas geärgert.

2014 Collage

Das wichtigste direkt am Anfang: wer mich kennt, weiß dass ich Burger liebe. Burger sind der Wahnsinn! Ich könnte jeden Tag welche essen. 2014 bin ich auch wieder fleißig herumgekommen: Freddy Schilling, Die fette Kuh, Burgerlich und Hans im Glück in Köln. die jecke Q in Aachen. The Bird in Berlin. Deli Door in Leipzig.
Aber auch komplett selbst gemacht (bis auf das Erlegen der Kuh und so) ist nicht zu kurz gekommen. 2015, da geht noch mehr!

McDonald’s ist eigentlich gar nicht mehr so mein Fall aber ein Kollege hat mich dorthin zum Essen ausgeführt und mir gezeigt wie lecker der Big Rösti ist. Ein Gedicht! Zum Glück ist bald wieder Big Rösti-Saison, ich kann es kaum erwarten!

Direkt vor meiner Haustür findet zwei Mal die Woche ein Markt statt. Ich liebe es über den Markt zu schlendern und frisches Obst und Gemüse zu kaufen, das ist bestimmt so eine Begleiterscheinung des Älterwerdens. Aber die Sachen sehen hübscher aus als im Supermarkt, schmecken gut, sind günstig und man unterstützt die Händler in der Region. Also in jeder Hinsicht eine gute Sache.

Ich habe Green Smoothies für mich entdeckt. Die Kombination aus Gemüse und Obst mag erst mal etwas seltsam klingen aber die schmecken gut und ich fühle sich besser, nicht wegen meines Gewissens, sondern weil ich mich einfach fitter fühle. Außerdem kann beliebig variiert werden und morgens vor der Arbeit das frische Obst und Gemüse vom Markt zu holen um es zu einem Green Smoothie zu verarbeiten hat man auch schnell drin.
Eine Kollegin und ich haben unsere Green Smoothies morgens am Schreibtisch jedenfalls genossen, während unsere Kollegen uns wegen der grünen Plörre öfters mal schief angeschaut haben.

Viieleee, viele Froyos habe ich mit Maike bei Fairytale Frozen Yogurt am Ebertplatz gegessen. Mein Favorit: der kleine Deluxe Becher mit Cookie Dough und Cookie Crumble.

Mit Clara habe ich viele Gläser Hugo geleert. Wir haben es an vielen verschiedenen Orten getan!

Von den vielen Leckereien auf der Salon du Chocolat träume ich immer noch.

Ich habe auf dem Kürbismarkt Merode das erste Mal einen Kürbis gekauft und anschließend zu Hause zubereitet.

Nach einem halben Jahr im Service bei Bento Box habe ich diesen Job wieder an den Nagel gehängt. Anfangs habe ich den Job gemacht um einen Ausgleich zum Büroalltag zu haben und natürlich habe ich es geliebt so viel Sushi durch Mitarbeiterrabatt quasi geschenkt zu bekommen – in diesem halben Jahr habe ich jedes Wochenende Sushi gegessen.
Aber Zeit ist wertvoll und die hatte ich dadurch nicht mehr. Schade, denn die Tätigkeit machte mir Spaß.

Nach monatelangem Zittern, Bangen, Zweifeln und schlaflosen Nächten vor der Abschlussprüfung darf ich mich nun staatlich geprüfte Mediengestalterin Digital und Print (Fachrichtung Gestaltung und Technik) nennen. Ein geiles Gefühl!

Anfang des Jahres habe ich eine Freundin in Leipzig besucht. Eine schöne Stadt mit schönen Gebäuden, insbesondere die Universität. Wir haben „Der Medicus“ im Kino geschaut, sind durch Leipzig spaziert, waren in der Moritzbastei feiern und Burger essen (na klar!).

Dieses Jahr ging es aufs Mair1 Festival in Montabaur. Extra dafür hat die verrückte Maike sogar einen Miniblog angelegt und ihn dann nicht mal richtig befüllt.

Dieses Jahr war ich zwei Mal in Berlin. Beim ersten Mal im August war ein Abstecher in meinen Lieblings-Burgerladen The Bird natürlich ein Muss. Dieser Burger bringt mich jedes Mal fast zum Weinen vor Freude: ich habe mal versucht dieses unglaubliche Glücksgefühl bei jedem Bissen in Worte zu fassen.

Mit einer Freundin habe ich ein tolles Wochenende in Hamburg verbracht. Eine tolle Stadt!

Mein Freund und ich waren auf einer tollen Ausstellung im LVR-Freilichtmuseum in Kommern.

Ich habe tolle Menschen kennengelernt und daraus hat sich die ein oder andere Freundschaft entwickelt, umgekehrt gibt es aber leider auch Freundschaften in denen man sich aus den Augen verliert, sich in verschiedene Richtungen entwickelt oder was auch immer. Aber so ist es im Leben nun mal und manchmal kann man nichts machen außer die schönen Zeiten, die nun Vergangenheit sind, in guter Erinnerung zu behalten.

Mein Geburtstag dieses Jahr war besonders toll. Meine lieben Kollegen haben mir den Tag so versüßt und abends gab es eine kleine Party mit meinen Freunden und Kollegen <3

Dieses Jahr bin ich auf Kiya Noir von Bluthandwerk in Köln aufmerksam geworden. Ich habe mich sofort in ihre Arbeiten verliebt und sie mit meinem Half-Sleeve am rechten Arm beauftragt: eine Sanduhr mit Efeu, Rosen, Schmetterlingen, einer Teekanne und Herbstzeitloseblüten. Kiya ist super, von der Arbeit her wie auch vom Charakter. Zu ihr bin ich garantiert nicht das letzte Mal gegangen!

Nachdem das Bloggen in meiner frühen Jugend zu meiner Lieblingsbeschäftigung gehörte und ich es neun Jahre lang aus den Augen verloren hatte, habe ich es endlich wieder geschafft damit anzufangen.
Ich freue mich wahnsinnig über die lieben Worte von euch und bin erstaunt, wenn auch Menschen aus dem Real Life zu mir kommen und mir sagen, dass sie das alles lesen, was ich da von mir gebe.
Eigentlich habe ich diesen Blog mit der Absicht gestartet, einen Ort zu schaffen wo ich alles festhalten kann. So für mich. Ich hätte auch höchstens damit gerechnet, dass vielleicht ein paar meiner Real Life Freunde (ja ich mag das Wort, deswegen benutze ich das so oft, dass dem ein oder anderen wahrscheinlich gleich die Augen ausfallen wenn er es noch einmal lesen muss) sich ab und zu hierhin verirren. Aber nun gibt es auch noch eine kleine Menge an Menschen in diesem großen weiten Internet, die ich gar nicht kenne, und die sich trotzdem hierher verirren und mit mir kommunizieren. Krasser Scheiß!
Ich habe keine Ahnung wo das ganze hier hinführen wird und bin gespannt darauf wie sich das alles noch entwickelt. Aber so viel sei schon mal gesagt: vor einigen Tagen hatte ich meine erste Kooperationsanfrage im Postfach, die auch tatsächlich zustande kommen wird, und ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit!

2014 Collage

Karneval finde ich normalerweise total schrecklich… Zumindest in Köln, da übertreiben die Menschen es immer so damit!

Ja, das auf den Nudeln ist Salz. Manche mögen es halt etwas salziger. (Ja, das war mein Teller, nein, ich mag es eigentlich nicht so salzig, der Salzstreuer ist einfach über meinem Teller auseinander gefallen…)

Dass dieser Beitrag wie Kraut und Rüben aussieht, weil alle Fotos irgendwie verschiedene Bildqualitäten und Seitenverhältnisse haben, ignorieren wir jetzt einfach mal gekonnt! Collagen sind eine tolle Erfindung!

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