Umami Restaurant Berlin

Als meine Schwester und ich in Berlin waren, haben wir mehr oder weniger zufällig ein süßes Restaurant entdeckt: das Umami in Berlin-Mitte bietet frisches, gesundes asiatisches Essen an – zubereitet mit Bio-Zutaten und Liebe. Hier findet man traditionelle asiatische Gerichte wie man sie kennt und liebt und ebenso selbiges in neu interpretiert.

Für alle die selbst keine asiatische Mami haben – so lautet der Slogan vom Umami. Bleibt auf jeden Fall hängen, ich musste schon ein wenig schmunzeln.
Wir haben zwar eine asiatische Mami aber neugierig waren wir trotzdem.

Als wir das Restaurant betreten haben, haben wir uns direkt wohl gefühlt. Das Interior strahlt mit viel Holz, Laternen und Pflanzen Wärme und Gemütlichkeit aus und ist wirklich hübsch anzusehen. Das Ganze wird mit liebevoller Dekoration abgerundet.

Im Umami gibt es einen kleinen Bereich, vor dem man seine Schuhe abstellt um es sich dort auf dem Boden mit Kissen gemütlich zu machen – wie man das in asiatischen Ländern eben manchmal so tut. Wer keine Lust darauf hat, kann aber auch an normalen Tischen Platz nehmen.

Auf der Speisekarte stehen einige bekannte Gerichte (z. B. Sommerrollen, vietnamesisches Pho, Currys und Wokgedöns) aber auch einige andere interessante Dinge wie Banh Bao Burger (Burger Patties zwischen vietnamesischen Teigtaschen) oder Neuinterpretationen von Pancakes aus Süßkartoffeln und Panna Cotta aus Kokosmilch, Zitronengras, Sahne und Minze Schoko-Erdbeer oder Honig-Mango als Topping. Neben der regulären Karte gibt es auch noch eine Wochenkarte.
Und egal ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer – hier kommt niemand zu kurz, da es genügend Gerichte gibt, die auf alle Wünsche eingehen.

Die Getränkekarte ist ebenfalls nicht zu verachten: neben den üblichen Getränken gibt es hier Aloe Vera-Saft (gibt es auch im asiatischen Supermarkt, unbedingt mal probieren! Hört sich erst mal seltsam an aber ist soo lecker!), exotische und kreative Smoothies, Cocktails und Tees.
Ich hatte natürlich nur Augen für letzteres und habe mir daher einen Tee mit Lotuskugel in grünen Sencha-Blättern, verfeinert mit Süßholz bestellt.

Ich bin ja immer ziemlich begeistert, wenn nicht nur das Essen schmeckt, sondern auch das Drumherum toll ist. Das Auge isst ja mit und so. Und das passt im Umami einfach: die Atmosphäre, das Interior, das hübsche goldene Besteck, das Geschirr, mit denen die Speisen und Getränke serviert werden – einfach alles ist hier ganz besonders, so dass ich einfach direkt verzaubert war!

Was uns außerdem gefreut hat: das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt im Umami auf jeden Fall, für sein Geld kriegt man hier eine ordentliche Portion und wird richtig satt. Und das mag bei mir schon was heißen – wer mich kennt, weiß ja, dass ich ziemlich verfressen bin!


Umami
Knaackstraße 16
10405 Berlin
www.umami-restaurant.de

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