Was bisher geschah: Studium, Arschloch-Menschen, Umzug

So langsam verstaubt hier alles.


(Bei Staubmagneten lohnt es sich übrigens in die von Swiffer zu investieren – No-Name-Produkte bringen es meiner Erfahrung nach nicht!)

Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit für das alles hier aber in den letzten anderthalb Monaten ist so viel passiert, so viele Veränderungen standen an, so viele neue Eindrücke. So viel, dass ich wirklich ein bisschen überfordert bin und momentan einfach so gut wie möglich versuche alles unter einen Hut zu bekommen. Nicht gerade mit Organisationstalent gesegnet (was ziemlich untertrieben ist, das Chaos in Person trifft’s viel eher) ist das eine kleine Herausforderung für mich und ich freue mich auf den Tag, an dem sich alles eingependelt hat.
Mütter mit Vollzeitjobs, wie macht ihr das?!

Studium

Vom 15.–18. September fand an der FH Aachen die Ersti-Woche statt, die zugegeben etwas anstrengend war – vielleicht bin ich einfach zu alt für sowas.
Der erste Tag begann um 15 Uhr mit einem Sektempfang, bei dem jeder eine Aufgabe bekommen hat. Um diese Aufgabe zu lösen, musste man sich auf jeden Fall mit anderen unterhalten (z. B. „Finde den Ältesten!“, „Wer hat die gleichen Hobbies wie du?“), der Sekt hat über die Schüchternheit hinweg geholfen 😉
Am zweiten Tag haben wir eine Rallye durch die FH gemacht um mal alle Bereiche gesehen zu haben. Abends wurden wir in Gruppen mit fünf Personen geteilt und zu Kommilitonen aus älteren Semestern zu Hause zum Essen eingeladen. Ich habe Rallyes schon in der Grundschule gehasst, aaaaber…
Am dritten Tag ging es direkt weiter mit einer Rallye durch die Stadt um Aachen kennenzulernen. Die Aufgaben waren teilweise wirklich beschissen, beispielsweise gibt es in Aachen den Elisenbrunnen, der schon auf 308239048 Kilometern Entfernung nach vergammelten Eiern riecht, weil das Wasser darin so schwefelhaltig ist: bitte einmal alle eine große Portion Wasser aus der Leitung nehmen und im Mund behalten. Bah, sowas von abartig. An sich hat die Rallye aber schon Spaß gemacht, noch mehr Spaß hätte sie gemacht wenn es nicht in Strömen geregnet hätte. Generell: in Aachen regnet es IMMER. Ausnahmslos. Jeden verdammten Tag! Aber ansonsten ein hübsches Städtchen.
Am vierten Tag fand im Nox in Aachen eine Party für uns Erstis statt, dort waren dann auch alle möglichen Leute außerhalb des Studiengangs oder der FH vertreten – mit teils sehr seltsamen Publikum, hatte einen Hauch von Kölner Ringe-Charakter.
Am fünften Tag ging es dann, manch einer mit einem dicken Schädel, wieder zu Kommilitonen aus älteren Semestern nach Hause zum Brunchen.
Zwischendurch natürlich ein paar Workshops und Reden über wichtige Dinge von wichtigen Menschen und ansonsten finde ich es eigentlich eine nette Geste, dass die älteren Kommilitonen sich so intensiv um uns gekümmert und uns einen ereignisreichen Start beschert haben. Da fühlt man sich direkt willkommen.

Generell gefällt mir die FH Aachen bisher ganz gut, der Fachbereich ist in einem schönen alten Gebäude, alle sind lieb, freundlich und hilfsbereit. Man fühlt sich direkt angekommen und auf keinen Fall verloren, was wahrscheinlich daran liegt, dass der Fachbereich sehr übersichtlich ist.
Ich hatte auch von der HS Düsseldorf einen Zulassungsbescheid, da war mir jedoch schon am Tag der Eignungsprüfung klar, dass es da zu groß, zu hektisch, zu ungemütlich und zu unfreundlich ist.
Ebenfalls habe ich an der HS Niederrhein einen Studienplatz bekommen. Dort hat es mir zwar auch gefallen, jedoch ist Krefeld einfach keine Stadt, in der ich mich wohlfühlen könnte.
So war es eigentlich von Anfang an mein Wunsch nach Aachen zu gehen, denn da ist die FH und die Stadt schön – besser geht’s nicht.

Der Studiengang gefällt mir bisher größtenteils auch. Es ist ein bisschen Wiederholung für mich dabei, da ich ja vorher schon eine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht habe aber auch viel neues und ganz andere Heransgehenweisen. Manche denken, dass der Studiengang Kommunikationsdesign exakt wie die Ausbildung zum Mediengestalter ist – nein, ist es nicht, auf keinen Fall.

Arschloch-Menschen

Ja, davon gibt es genug und ich bin mir sicher, dass jeder mindestens einen oder noch mehr Arschloch-Menschen kennt. Es gibt verschiedene Arten des Arschlochseins aber mir geht es heute um eine ganz bestimmte Sorte: Diebe.
Mir wurde in den letzten vier Monaten mehr gestohlen als in meinem ganzen Leben davor und ich bin jedes Mal echt mega angepisst. Mega angepisst ist eigentlich gar kein Ausdruck dafür.
Angefangen hat das Unglück an einem Arbeitstag Ende Juni, an dem ich allein in der Agentur war. Unser Büro ist in einem Wohnhaus unten mit drin, dieses Wohnhaus hat noch einen Hinterhof, zu dem aber niemand von der Straße Zutritt hat, nur über das Treppenhaus und durch eine Tür in unserem Büro kommt man auf diesen Hinterhof. Diese Tür in unserem Büro steht öfters mal zum Lüften auf, nichts besonderes. Als ich dann mal kurz in die Küche gegangen bin (wirklich kurz, das waren vielleicht 30 Sekunden), kam irgendein Arschloch durch diese Tür vom Hinterhof, hat blitzschnell mein MacBook vom Monitor, Netzteil, Tastatur, Maus und Kopfhörern abgestöpselt und ist damit abgehauen. Danke.
Mitte August hat mir dann irgendein Arsch schon wieder mein Fahrrad geklaut, was ich absolut nicht verstehen kann, da ich immer die unmöglichsten Gammelräder kaufe – eben damit die nicht attraktiv für Diebe sind. Versteh das mal einer. Danke.
Ende September stand ich vielleicht zwei Minuten in der U-Bahn und in der kurzen Zeit hat mir tatsächlich irgendein Huso mein iPhone aus der Jackentasche gezogen. Danke.
Ich komme einfach nicht drauf klar, wie ich es schaffe selbst im betrunkenen Zustand, irgendwo in der Gegend rumturnend, mein Handy nicht zu verlieren. Aber tagsüber, unter der Woche, völlig nüchtern? Welch Ironie.
Und was auch nicht in meinen Kopf geht: wieso gibt es Arschloch-Menschen? Ob nun Diebe oder andere Kriminelle. Wieso können wir nicht einfach alle lieb sein? Wie schön die Welt wäre! Wenn ich etwas haben will, gehe ich dafür arbeiten, spare darauf und kaufe es mir. Warum nehmen sich Arschloch-Menschen einfach das Recht heraus, es nicht so zu tun und einfach jemand anderem etwas zu stehlen? Ich wünsche allen Arschloch-Menschen dieser Welt, dass sie Opfer eines Organraubs werden. Ja, ist echt fies und vielleicht ist manch einer schockiert über solche bösen Gedanken aber naja, Diebstahl (ob nun Handy oder Organ) ist halt nicht nett. Macht man nicht. Da gibt’s halt ein fettes Paket Hassgedanken von mir. Bitteschön!

Umzug

Anfang September bin ich ja zu meinem Freund gezogen, weil ich einfach überhaupt keine Lust mehr hatte noch einen Tag länger meine viel zu teure Wohnung in Köln (29 qm, 1 Zimmer für mit allem drum und dran 530 Euro, hallelujah) zu bezahlen. Ein paar Wochen bei ihm zwischen Umzugskartons gelebt und Anfang Oktober sind wir dann in eine größere Wohnung gezogen.
Ich habe noch nie in so einer großen Wohnung gewohnt und es ist teilweise echt ungewohnt, wie weit die Strecken jetzt sind oder wie viel Fläche man putzen muss. Wenn es klingelt, muss ich immer zur Haustür rennen, weil ich Angst habe dass der Klingelnde wieder geht, da der Weg zur Wohnungstür so lang dauert. Ansonsten ist es schön hier, es ist zwar noch einiges zu machen aber da geht’s Tag für Tag weiter voran.
Nur die Stadt ist einfach die hässlichste der Welt. Düren ist wirklich überhaupt nicht schön. Ursprünglich wollten wir ja nach Aachen ziehen aber letztendlich habe ich mich dagegen entschieden, weil ich nicht wollte, dass mein Freund jeden Tag 47 Kilometer zur Arbeit fahren muss. Düren ist die Mitte und das passt so. Ist ja auch nicht für immer.

Zwei passende Zitate über meine neue Hood:

Schlimmste Stadt in NRW? Düren. Düren Düren und nochmals Düren. Alles ist dreckig, es ist der Drogenumschlagpunkt schlechthin (sogar verdammten Fünftklässlern verkaufen die den Scheiß) und alle Leute sind irgendwie asozial. Düren ist so fürn Arsch…

haltet euch von düren fern

via official-nordrheinwestfalen.tumblr.com

Wissta Bescheid! 😀 Ich glaube, das findet man aber auch nur witzig, wenn man Düren kennt…

2 Kommentare

  1. Pingback: Lindt Hello Sundae Choco – DANYPIZZA

  2. Pingback: B&B Halte Baarland – ein Wochenende in einem Zirkuswagen – DANYPIZZA

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