Möhren-Cupcakes mit Cashew-Zitronen-Creme und Lindt Hello Ostern

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Lindt entstanden und enthält Werbung.

Ich bin ja nicht so der Feiertage-zelebrier-Mensch (was für eine Wortaneinanderreihung…). Es ist mir eigentlich relativ egal, ob Halloween, Ostern oder Weihnachten ist – ich laufe nicht Wochen im Voraus schon aufgeregt durch die Wohnung und dekoriere alles passend oder koche und backe thematisch passende Gerichte. Wenn ich im Sommer Appetit auf Weihnachtsplätzchen hätte, würde ich mir auf der Stelle welche backen. Wenn ich im Winter gern eisgekühlten Bommerlunder trinken würde, würde ich mir eine Flasche davon besorgen. Ich habe keine Ahnung, wie und ob Bommerlunder schmeckt (wahrscheinlich nicht so wirklich gut…) aber mir ist gerade kein typisches Beispiel für Sommer eingefallen… Ihr wisst jedoch bestimmt, worauf ich hinaus möchte!
Aber es gibt ja bekanntlich immer ein erstes Mal und ich hatte einfach Lust mal wieder etwas zu backen.

Vor ein paar Jahren hatte eine Klassenkameradin einmal Möhrenkuchen gebacken, den ich aufgrund der enthaltenen Möhren scheußlich fand. Letztes Jahr hat mich ein Freund besucht und zwei Stücke Rüblikuchen mitgebracht – er hatte es lieb gemeint aber ich war entsetzt, denn mir kam der besagte Möhrenkuchen von vor ein paar Jahren wieder in den Sinn. Ich weiß nicht ob ich ihn einfach nicht vor den Kopf stoßen wollte, weil ich solche kleinen Gesten sehr schätze oder ob ich lebensmüde war (wahrscheinlich letzteres, denn eigentlich bin ich nicht so höflich, dass ich etwas essen würde, das ich nicht mag) – ich probierte ein Stück und der Rüblikuchen hat sensationell geschmeckt. Seitdem bin ich nicht mehr der Meinung, dass Möhren nichts in einem Kuchen zu suchen haben.
Mich hat es seit dem in den Fingern gejuckt, mal süßes Gebäck mit Möhren zu backen und das passt ja wunderbar zum bald anstehenden Ostern.

Auf einen typischen Möhrenkuchen hatte ich weniger Lust, eher etwas kleines niedliches sollte es werden. Ich überlegte und konnte mich dann nicht zwischen Möhren Cookies und Möhren Cupcakes entscheiden. Clara riet mir zu letzterem, also here we go.

Das Rezept für das Frosting habe ich aus meinem neuen Lieblingsbackbuch Paleo – make it sweet von Karine Gohr, über das ich letzte Woche berichtet hatte. Es schmeckt köstlich und steht einem üppigen Frosting mit klassischen Zutaten wie Butter, Frischkäse und Puderzucker in nichts nach. Durch die Zitrone schmeckt es leicht sauer und erinnert damit an Joghurt oder Frischkäse. Das Frosting ist leichter und man fühlt sich danach auch nicht so pappig-süß vollgestopft und ehrlich gesagt finde ich Buttercreme inzwischen gar nicht mehr so reizvoll, obwohl ich diese früher hätte pur löffeln können. Heute finde ich die meisten Frostings einfach nur viel zu süß, Geschmäcker ändern sich wohl.

Ich bin übrigens total verliebt in Cashews und bunkere immer eine große Menge davon in meiner Küche. Sie sind süßlich im Geschmack und lassen sich perfekt zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten. Das Einweichen könnte man sich theoretisch sparen, da sie sehr weich sind und sich mühelos pürieren lassen. Da Nüsse jedoch Phytinsäure (Stichpunkt Anti-Nährstoffe) enthalten und hier doch recht viele Cashews verwendet werden, sollte man sie einweichen um die Phytinsäure zu neutralisieren. So, das war jetzt sehr oberflächlich erklärt aber ich bin ja kein Lehrbuch und bevor ich etwas falsches behaupte, lasse ich das lieber sein 😉 Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, findet ihr sicher 1283972837 bessere Quellen als mich.
Letztes Jahr stand ich ja ziemlich doll auf Mandelmilch aber inzwischen mag ich Cashewmilch viel lieber und wer Mandelmilch nicht sonderlich mag, sollte es mal mit Cashewmilch probieren – diese schmeckt nämlich nicht ganz so stark, sondern eher süßlich und etwas cremig.

Möhren-Cupcakes mit Cashew-Zitronen-Creme

Zutaten (etwa 12 Stück):

Für die Muffins

  • 150 g Möhren
  • 150 g Mandeln, gemahlen
  • 50 g Datteln
  • 3 Eier
  • 50 g Nüsse
  • 30 g Butter
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/4 TL Kardamom
  • 1 TL Backpulver
  • Salz

Für das Frosting

  • 225 g Cashews
  • 25 g Kokosöl
  • 25 g Ghee bzw. Butterschmalz
  • 60 g Honig
  • 45 ml Nussmilch (Kuhmilch funktioniert natürlich auch)
  • 30 ml Zitronensaft
  • 1/2 Vanilleschote
  • Salz

Zubereitung:
Frosting:
Cashews acht Stunden in kaltem Wasser einweichen und anschließend unter fließendem Wasser abgespülen.
Kokosöl und Ghee bzw. Butterschmalz schmelzen.
Mark aus der Vanilleschote kratzen und alle Zutaten mit einer Prise Salz für fünf Minuten im Mixer oder mit dem Pürierstab verarbeiten.
Die Creme acht Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen.

Muffins:
Ofen auf 180 °C vorheizen.
Nüsse grob und Möhren sowie Datteln fein hacken.
Gemahlene Mandeln, Gewürze, Backpulver und eine Prise Salz in einer Schüssel vermischen.
Eier und flüssige Butter schaumig rühren.
Möhren und Datteln mit dem Eier-Butter-Gemisch vermengen.
Die Möhren-Masse unter das trockene Gemisch heben und die gehackten Nüsse unterrühren.
Muffinformen zu 2/3 mit dem Teig füllen und im Backofen etwa 15 Minuten backen. Wenn die Muffins gar sind (Stäbchenprobe), abkühlen lassen und anschließend mit der Cashew-Zitronen-Creme dekorieren.

Leider sind meine Häufchen nicht ganz so schön geworden, weil ich momentan keinen Spritzbeutel, sondern nur Tüllen zur Hand habe und die Alternative namens Gefrierbeutel leider gar nicht geklappt hat. Ich habe die Creme direkt in die Tülle gegeben und mit den Fingern durchgedrückt, spaßig war das nicht und dementsprechend sieht das auch aus… Aber ich denke man erkennt, dass sich die Creme gut zum Dekorieren eignet, da sie die Rillen der Tülle beibehält!

Zum Thema Ostern gibt es auch aus dem Hause Lindt Neuigkeiten: diese Woche bekam ich ein Päckchen mit einer Kostprobe der diesjährigen Hello Easter Schokolade, bestehend aus dem Hello Bunny, den Hello Mini Bunnys und dem Hello Easter Egg Mix.

Ein großer Schoki-Osterhase ist natürlich ein Muss, perfekt zum Kleider Folie vom Leib reißen und Kopf abbeißen. Der von Lindt kommt ganz lässig mit Stirnband, Sonnenbrille, Kopfhörern, Smartphone und Sneakern daher.

Die kleine Version vom Hello Bunny gibt es im 5er-Pack. Die Hello Mini Bunnys stecken in perforierter Pappe und haben jeweils eine persönliche Message oder ein ausfüllbares Namensschild unter sich. Oben befindet sich ein kleines Loch, durch das man ein Bändchen ziehen und sie somit als Geschenk-Anhänger verwenden kann.

Der Hello Easter Egg Mix beinhaltet kleine Schoko-Eier mit einer Füllung aus Crunchy Nougat, Cookies & Cream und Strawberry Cheesecake, den altbekannten Sorten aus dem regulären Lindt Hello Sortiment.

Ich finde die Schokolade von Lindt ja ziemlich knorke, letzten Monat hatte ich doch erst gestanden, wie ich aus dem Lindt Werksverkauf in Aachen zwei Kilo Schokolade nach Hause schleppte und tagelang etwa drei Tafeln täglich inhalierte.
Und auch dass mir das Packaging Design des Hello Sortiments gefällt, erwähnte ich bereits.
Das Design des Hello Bunnys ist jedoch nicht so wirklich mein Fall, das ist mir einfach ein bisschen too much, irgendwie zu hip und modern. Allerdings kommt es ja auf die inneren Werte an und die sind – wie von Lindt gewohnt – natürlich top. Und mal ehrlich, die Folie bleibt ja eh nicht lange dran. Bei mir ist das mit Schokolade eher so: nicht lange fackeln – runter mit den Klamotten 😉
Beim Hello Easter Egg Mix hätte ich mir natürlich noch meine Lieblingssorte Sweet Popcorn gewünscht aber Crunchy Nougat, Cookies & Cream und Strawberry Cheesecake scheinen wohl einfach die all time favorites der Lindt-Kunden zu sein.

Seit Februar ist in jeder Lindt Hello Schokoladentafel (außer Sundae Choco sowie Tafeln, die einen McCafé Gutschein beinhalten) mit dem Sticker „-20% Probierpreis“ übrigens ein Gewinncode enthalten, mit dem ihr einen von 1111 Bose® SoundLink® Colour Bluetooth® speaker im Wert von je 139 Euro gewinnen könnt. Den Lautsprecher gibt es in schwarz, weiß, rot und blau und wer gewinnt, darf sich die Farbe aussuchen.

So und jetzt freue ich mich darüber, dass ich alles fotografiert habe und die Cupcakes nun alle verdrücken kann. Wer aufmerksam war, hat nämlich nur acht Stück gezählt obwohl im Rezept 12 angegeben sind. Ich konnte mich leider nicht zurück halten und musste schon vorher welche essen. Man muss ja auch erstmal probieren ob die schmecken ne? Und weil man das nach einem Cupcake noch nicht so richtig beurteilen kann, muss man noch einen zweiten essen. Und dann einen dritten, …

Und, was geht bei euch an Ostern so?


Bezugsquellen:
Cupcake Förmchen und Deko: Tchibo (2014)
Etagere: IKEA (limitierte Kollektion RYSSBY von 2014)

13 Kommentare

  1. Wow Dany, erst einmal sehr schöne Bilder, zu Food gehören immer apetitanregende Bilder, deine sind wirklich toll.
    Ich glaube, ich hatte dir zu deinen Auberginen-Brownies von meiner Rüebli-Torte geschrieben, nach Aargauer Original-Rezept, geschmacklich mega lecker, doch keiner wollte sie probieren. Möhren lassen sich super in einem Kuchen o.ä. verarbeiten, wie man bei dir sieht.
    Das mit der Säure in Cashews war mir ganz neu, danke für die Info. Wir essen auch viel Nüsse: Cashews, Walnüsse, Paranüsse, daher muss ich da mal gucken

    Liebe Grüße, Bee

    • Vielen Dank, sowas zu hören freut mich sehr! 🙂

      Ja stimmt, du hattest davon erzählt. Du könntest das Rezept ja mal verbloggen oder mir zukommen lassen 🙂 Bei Google kommt zwar einiges raus aber wer weiß was davon wirklich Original ist…

  2. Also erstmal ist das Rezept super! Wir testen uns auch noch durch die Lindt-Oster-Reihe und bei deinem bildlichen Vorgeschmack freue ich mich darauf gleich nochmal mehr 🙂
    Liebe Grüße, Mona von Belle Mélange

  3. Was für ein tolles Rezept! Die cupcakes sehen fantastisch aus. Außerdem sind die Bilder toll geworden. Da bekommt man sofort Lust auf einen 🙂
    Liebe Grüße
    Larissa

  4. Die Cupcakes sehen toll aus – trotz fehlendem Spritzbeutel 🙂 Ich glaube das Rezept teste ich demnächst direkt mal!
    An Ostern kommt meine Mama zu besuch und wir machen einen Kurztrip nach Amsterdam! Da freue ich mich schon tierisch drauf 🙂
    Liebst,
    Lilly

    • Oh wie schön! Ich fahre nächsten Monat auch (das erste Mal) nach Amsterdam, ich freue mich da auch schon total drauf! Hast du besondere Tipps für mich, was man unbedingt in Amsterdam mal tun sollte? 🙂

  5. Die Cupcakes sind toll geworden, solche könnte ich auch mal wieder machen. Ich habe noch nie etwas mit Möhren im Kuchen probiert, aber das mache ich demnächst mal.

    Liebste Grüße,
    Marina von Love & Fashion

  6. Ahhh Dany *kreisch* Wie toll deine Bilder mal wieder aussehen *-* Ob mit Spritzbeutel oder ohne, im Dekorieren von Essenszeug bin ich miserabel, haha ;D
    Wenn ich gerade so überlege, habe ich noch nie Möhre in einer Süßspeise gegessen… Ich überlege noch einmal kurz… Nee, tatsächlich nicht. Wird vielleicht mal Zeit und da bietet sich doch dein Rezept ganz gut an und ich mach es dir nach: Man muss sie ja nicht nur zu Osterzeit machen können, höhö ;D

    Liebes, hab noch eine frühlingshafte Woche und lass es dir gut gehen!
    Liebste Grüße,
    Rosy ♥

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