Tokyo: Sunshine City, Asakusa, Tokyo Tower, Akihabara und ganz viel Essen

Weiter gehts mit meinem Japan-Reisbericht (danke an Chris für dieses Wortspiel).

Sunshine City war die erste sogenannte „Stadt“ innerhalb der Stadt. Dahinter steckt ein Gebäudekomplex mit einem riesigen Einkaufszentrum, Restaurants, einem Aquarium sowie einem Planetarium, zwei Vergnügungsparks, einem Museum, Bürogebäuden und einem 240 Meter hohen Wolkenkratzer.
Bei so viel Auswahl habe ich mich dann für das Einkaufszentrum entschieden. Ich bin ja eigentlich gar kein Fan von Shopping-Touren aber da ich das Ziel hatte, so viele Kitkat-Sorten wie möglich aus Japan mitzubringen, habe ich jede sich bietende Möglichkeit wahrgenommen. Erfolgreich war ich in Sunshine City mit meiner Kitkat-Mission leider nicht. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: das war der erste erfolglose Stopp aber leider nicht der letzte.

Danach ging es zum Tokyo Tower, dem rot-weißen Abklatsch des Pariser Eiffelturms. Dieser 330 Meter hohe Fernsehturm gehört zu den höchsten selbsttragenden Stahltürmen der Welt.
Dort kann man entweder etwa zu einer Plattform in der Mitte fahren oder nach ganz oben um die Aussicht über Tokyo anzuschauen. Das Ticket bis nach ganz oben war mir zu teuer, so dass ich mich für die mittlere Plattform entschieden habe. Die Aussicht von da hat vollkommen gereicht.

Abends wird der Tokyo Tower dann noch beleuchtet – hat was, oder?

Morgens bevor es losging, bin ich immer in den Supermarkt um die Ecke gelaufen und habe mich mit Snacks zugedeckt. So gab es eigentlich fast jeden Tag Onigiri zum Frühstück. Natürlich wusste ich nie welche Füllung ich da gerade erwischt habe und oft konnte ich es selbst beim Essen nicht herausschmecken – geschmeckt haben sie aber alle sehr gut. Ich liebe die Dinger.

Einmal ging es in den Bezirk Asakusa wo ich einen Tempel anschauen wollte.
Bevor es zum Tempel ging gab es erstmal Katsudon (eine Schüssel Reis mit halbgarem Ei, japanischem Schnitzel und einer Soße aus Fischbrühe, Sojasoße, Mirin und Sake) zum Mittagessen.
An dem Tag kam es übrigens das erste Mal in meinem Leben vor, dass ich ein komplettes Gericht mit Stäbchen aufgegessen habe – normalerweise esse ich lieber mit einem Esslöffel, damit kann man das Essen nämlich besser in sich hineinschaufeln.
Zum Nachtisch gab es ein Taiyaki, ein japanisches Gebäck in Form eines Fisches mit verschiedenen Füllungen.

Frisch gestärkt ging es dann zum Tempel Senso-ji, dem ältesten und bedeutendsten buddhistischen Tempel von Tokyo und auf jeden Fall sehenswert. Auch das ganze Gelände drumherum ist einfach wirklich hübsch anzusehen. Aber seht selbst:

Ich habe es ja letztens schon erwähnt – in Japan war das mit Pokemon Go noch 1000 Mal extremer als in Deutschland. Egal wo man hinsah, überall hatten die Japaner ihr Smartphone in der Hand und haben Pokemon Go gespielt.

Danach gab es noch einen zweiten Nachtisch und dann ging es nach Akihabara.

Akihabara kennt man ja von etlichen Medienberichten in denen es um Japan geht: dieser Bezirk ist das Einkaufsviertel für elektronische Geräte. Hier ist alles bunt, groß und voll und man bekommt alles an Elektronikgeräten, Anime, Manga was das Herz begehrt.
Es war ganz nett da mal durchzugehen aber so richtig angetan hat Akihabara es mir nicht.

Wenn man schon in Japan ist, muss Ramen natürlich auch mal sein.

Das nächste Mal geht es dann nach Kyoto!

6 Kommentare

  1. …sehr, sehr schöne Bilder, Dany. Ich habe deinen Japan-Trip ja auch bei Insta verfolgt. Japan fasziniert mich schon (besonders seit dem Film Lost in Translation), aber ich glaube nicht, dass ich den langen Flug ertragen könnte.

    Ramen, yo… gibt es bei uns auch und alle leiben es 🙂 Habe ich letztes Jahr überraschend entdeckt durch eine Doku über japanische Köche. Überhaupt liebe ich Sushi oder auch Sukiyaki, das Essen sagt mir sehr zu. Wir haben hier in DUS ja viele japanische Läden, da stehe ich manchmal und weiß nicht, was drin ist, denn die Beschriftung ist nur in japanisch, manchmal ein Glücksfall und manchmal eher nicht.

    Sorry, machmal dauert es etwas bis ich so eine neue Domain mitbekomme :/ Jetzt bist du im Reader 😀

    • Also der lange Flug ist schon echt anstrengend. Aber es lohnt sich, Japan ist so toll. Wenn jedoch irgendwann endlich mal das Beamen erfunden wird, ist das dann ja auch kein Problem mehr 😀

      Sukiyaki habe ich noch nicht probiert. Und ja, ihr habt echt Glück in Düsseldorf was asiatische Küche angeht. Ich hätte Lust da mal essen zu gehen, ist ja auch nicht weit von Aachen. Hoffentlich klappt das bald mal.

      Kein Ding, hab es ja auch nicht sonderlich an die große Glocke gehängt 😀 Danke fürs in den Reader aufnehmen!

      • …na ist doch klar, dass ich abonniere 🙂

        Sukiyaki ist super, ich kenne es allerdings nur selbstgekocht. Düsseldorf hat eine Menge, nicht nur Restaurants, sondern auch Supermärkte, teils schon verlockend.

        Beamen ist ne gute Idee, darauf warte ich einfach 😉

  2. Tokyo ist einfach eine unheimlich faszinierende Stadt. Gerade von oben hat sie mir auch total gefallen!
    Und all die verschiedenen Vierteil… hach. Ich hätte noch ewig bleiben können.

    • Oh ja. Das war ganz sicher auch nicht das letzte Mal, ich denke jetzt ein Jahr später noch wehmütig zurück und würde so gerne ganz bald nochmal hinfliegen.

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