Dies & Das

Jahresrückblick 2017

Hi, lang nicht mehr gesehen.

Ich bin gerade sehr motiviert hier mal wieder etwas zu schreiben. Und bevor die Motivation wieder weg ist, nutze ich das lieber mal aus indem ich tatsächlich etwas schreibe. Da wir Dezember haben, bietet sich ein kleiner Jahresrückblick ja ganz gut an. Voll kreativ, oder?

Januar

Gleich zu Beginn des Jahres ist meine Schwester 18 Jahre alt geworden. Und in zwei Wochen wird sie schon wieder ein Jahr älter! Ich kann irgendwie immer noch nicht so ganz glauben, dass sie schon so groß ist. Es kommt mir vor wie gestern – ich habe noch ganz genau die kleine achtjährige Dany vor Augen, die es kaum erwarten konnte endlich ein Geschwisterchen zu bekommen. Nach 4893748934781268736 Jahren (vielleicht waren es tatsächlich aber auch nur neun Monate) war das kleine süße Baby dann endlich da und Klein Dany durfte es sogar auf den Arm nehmen <3

Ebenfalls Anfang des Jahres bin ich nach Aachen in eine wunderschöne Neubau-Wohnung gezogen. Das Haus wurde Ende 2016 fertig gestellt und Sachen wie Fußboden, Badezimmer, Fliesen, Steckdosen, Türen und Gegensprechanlage sind einfach moderner und hübscher als in den Wohnungen in denen ich bisher gewohnt habe (und ich habe seit 2012 schon in fünf verschiedenen Wohnungen gewohnt!). Alles neu und unbenutzt – so ein Erstbezug fühlt sich schon wirklich sehr besonders an. Und so eine Fußbodenheizung ist auch was feines.
Ich fühle mich jedenfalls sehr wohl hier und in Aachen lässt es sich gut wohnen.

Zwei Tage vor dem Umzug sind mein Freund und ich gleichzeitig krank geworden – was für ein perfektes Timing. Da wir das zu dem Zeitpunkt einfach mal so gar nicht gebrauchen konnten, habe ich sofort Maßnahmen ergriffen und habe uns literweise Ingwer-Tee und Hühnersuppe eingeflößt. Das erste Mal, dass ich eine Hühnersuppe gekocht habe! Die Maßnahmen haben Wirkung gezeigt: rechtzeitig zum Umzug waren wir wieder fit. Am Tag des Umzugs hat mich dann eine Blasenentzündung ereilt. Naja, irgendwas ist ja immer.

Ende Januar waren wir auf einem 90s Revival Konzert auf dem u. a. Rednex, Captain Jack und Vengaboys aufgetreten sind. Es war ein großartiger Abend mit viel Bier, Tanzen Rumzappeln und Mitsingen schiefem Gegröle. Leider war das für meine Verhältnisse zu viel Bier, sodass ich am Ende nicht mehr ganz so fresh war – und die lange Rückfahrt aus Oberhausen war in diesem Zustand auch eher nicht ganz so cool. Ich bin einfach zu alt für diesen Scheiß.
Seitdem haben wir auch ein gemeinsames Lied (sowas muss man ja unbedingt haben, oder?!): „Cotton Eye Joe“ von Rednex – romantischer geht’s ja wohl kaum. Vorher hatte ich übrigens „Schatz ich kann nicht mehr warten“ von Mördan als dieses festgelegt aber damit war er leider nicht einverstanden. Ich kann mir das auch nicht erklären.

Februar

Mit Hilfe der Mama von Jana habe ich ein Dinkelkissen genäht. Die Dinkelkörner habe ich in ein Innenkissen mit drei Kammern gefüllt und drumherum kam nochmal ein abnehmbarer Bezug. Ich wollte die Kammern haben damit die Körner – je nach Lage – nicht alle in eine Ecke rutschen sondern verteilt bleiben und den Bezug damit man den abnehmen und separat waschen kann.
Das Teil riecht erwärmt soo gut nach Brot, da kriegt man jedes Mal voll Hunger.

Im Winter auf das schon oft von mir gelobte Street Food Festival (hier, da und dort) zu gehen ist gar nicht mal so geil. Bei Kälte, Wind und Regen ist selbst das leckerste Essen nur noch halb so gut.
Der Cheesecake mit Bacon war aber trotzdem sehr interessant und ich habe noch nie einen cremigeren Cheesecake gegessen.

Ich lege eigentlich keinen Wert auf Valentinstag aber ich wollte schon immer mal Fruchtgummi selbst machen, daher habe ich das dieses Jahr mal zum Anlass genommen und ein paar Fruchtgummis in Herzchenform gebastelt.
Und bekommen habe ich einen wunderschönen Strauß Tulpen <3

Seit 2014 findet in Aachen immer am Anfang des Jahres der handmade circus statt, ein Designmarkt auf dem Selbstgemachtes aus den Bereichen Mode, Accessoires, Kunst, Papier, Fotografie, Bücher, Möbel und Food präsentiert wird und erworben werden kann.
In den Jahren davor habe ich es leider nie dorthin geschafft, dieses Jahr war es dann endlich mal soweit. Und es war toll – lauter schöne Dinge wohin das Auge reicht. In drei Wochen ist es wieder soweit und ich freue mich schon darauf.

Und da ich zu Beginn des Studiums gesagt hatte, dass ich mich auf das kulinarische Ausprobieren in Aachen freue und dem noch gar nicht so wirklich nachgegangen bin, ging es mal zu einem Italiener: im La Finestra in der Pontstraße kann man in einem rustikalen Gewölbekeller Platz nehmen und lecker Pizza essen. Meiner Meinung nach gibt es woanders in Aachen die beste Pizza (dazu später mehr) aber diese hier schmeckt auch gut und für einen Abend in schönem Ambiente ist das La Finestra auf jeden Fall eine gute Wahl.

März

Ich hatte wahnsinnigen Appetit auf bayerisches Essen weswegen es an einem Abend Weißwurst und selbstgemachte Brezeln mit Obatzter gab. Und um das Ganze noch abzurunden, lief nebenbei eine Spotify-Playlist mit bayerischen Liedern – wenn, dann richtig!
Die Brezeln sahen leider wie Häufchen aus aber, Fun Fact, für missratene Brezeln gibt es einen eigenen Begriff: diese werden einfach als Laugenknoten verkauft. Clever.

Manchmal habe ich Phasen in denen ich gerne ganz viel backen würde, lasse es dann aber – weil ich nicht weiß wer den ganzen Kram dann essen soll. Theoretisch würde ich das auch alleine schaffen aber nee, das kann ich ja nicht bringen. Mein Stoffwechsel wird ja immer schlechter, da ist das ungünstig.
Deswegen habe ich an einem Tag einen Bekannten mit seiner Freundin zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Es gab einen köstlichen, reichhaltigen Kaffee-Schoko-Käsekuchen.

Mein Freund und ich waren beim Dreiländerpunkt in Vaals, einem kleinen niederländischen Örtchen neben Aachen – dort grenzen Belgien, Deutschland und die Niederlande aneinander.
Bei den ersten Sonnenstrahlen des Jahres gab es zuerst ein erfrischendes Bier für uns. Danach sind wir auf einen (von zweien) Aussichtsturm gestiegen, haben uns die Aussicht angeguckt und anschließend gab es nochmal Bier. Helene war am selben Tag auch dort unterwegs aber als ich das beim zweiten Bier auf Twitter gelesen und sie angerufen habe, war sie leider schon wieder zu Hause. Nächstes Mal!
Ansonsten gibt es dort noch ein Labyrinth, welches ich auch noch gerne besuchen würde – ich hoffe, dass wir es bald mal wieder dorthin schaffen.

Für vier Tage ging nach Amsterdam. Nachdem ich letztes Jahr ja schonmal mit einer Freundin dort und absolut begeistert von dieser wunderschönen Stadt war, wollte ich unbedingt nochmal dahin. Und da mein Freund Amsterdam auch so toll findet, lag es nahe dass wir da mal hinfahren sollten.
Wir haben gegessen (u. a. natürlich jeden Tag schön Frikandel spezial), sind spazieren gegangen, haben uns die Stadt angeguckt, eine Grachtenfahrt gemacht, bei Albert Heijn und Marqt (schönster Supermarkt ever) shoppen gegangen und eine Brauereibesichtigung bei Heineken gemacht. Nach der Besichtigung kriegt man Bier und das war einfach mal das leckerste Bier überhaupt.

Normalerweise bin ich jedes Jahr immer sehr spät mit dem ersten Mal Grillen dran, dieses Jahr war es aber schon im März soweit: an einem Samstag ging es nach Meckenheim um mit Freundinnen zu grillen. Mit der Bahn von Aachen nach Meckenheim inkl. Schienenersatzverkehr und 1000 Mal umsteigen kann ich übrigens nicht empfehlen.

Weil in meinem Bekanntenkreis viele mit HelloFresh kochen und man Gutscheine dafür wie einst AOL CDs hinterhergeworfen bekommt, war ich neugierig und wollte das auch mal ausprobieren. So ganz zufrieden war ich damit nicht – war zwar lecker, die Portionen aber etwas klein und eine vergammelte Knoblauchzehe hatte sich auch mit eingeschlichen. Die Menüs klingen ganz gut und man kann sich da sicherlich gut Inspiration holen aber irgendwie gehe ich dann doch lieber selbst einkaufen und so. Ich wäre aber nicht abgeneigt das eines Tages nochmal auszuprobieren.

Außerdem ging es weiter mit dem kulinarischen Ausprobieren in Aachen: weil wir an einem Tag Appetit auf Asiatisch hatten, ging es zu Mama und Papa Tai in der Pontstraße. Dort gibt es Vietnamesisch und Sushi. War lecker, mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen.

An einem anderen Tag hatten wir Appetit auf Pizza, also wurde Atzori in der Jakobstraße ausprobiert und zur besten Pizza der Welt erklärt. Und weil die Pizza so unglaublich lecker war, mussten wir zwei Wochen später direkt nochmal dahin. Der Laden ist total unscheinbar und ist von der Atmosphäre her leider nicht so gemütlich wie La Finestra aber die Pizza ist einfach soooo gut.

Etwas besonderes, das gekocht wurde: Blumenkohlbombe. Dabei handelt es sich um Blumenkohl, der mit Hackfleisch ummantelt und mit Bacon umwickelt wird. Das Ganze wird im Ofen gebacken und dazu gab es Ofenkartoffeln mit Senfsoße.

Und: einfach nur Pizza im Bett, Netflix und Freund reichen vollkommen aus für einen gelungenen Abend <3

April

Wir waren ganz oft in der Natur indem wir im Siegerland und im Westerwald spazieren waren.

Ansonsten wurde Maredo in Aachen mal ausprobiert. Schmeckte.

Mai

Mit der Arbeit wurde ein ganz besonderer Betriebsausflug gemacht: es ging für eine Woche nach Mallorca. Dort haben wir in einer riesigen Finca in Alcúdia gewohnt, jeden Tag ein paar Stündchen gearbeitet, uns gesonnt, das wunderschöne Meer angeschaut, die Insel erkundet, gemeinsam gekocht, gespielt und ein paar Bierchen getrunken. Das war wirklich schön: einfach nur auf das Meer mit seinen verschiedenen Blau- und Türkistönen zu schauen, dem Meeresrauschen zuzuhören und das Glitzern des Wassers in der Sonne zu beobachten. Vielleicht folgt da noch ein separater Blogpost zu, auch wenn ich gerade nicht weiß was ich dazu schreiben soll, außer: „Das Meer war so schön!“

Als ich wieder in Deutschland war, ging es direkt am nächsten Tag mit dem Freund für ein Wochenende nach Hamburg, Jana besuchen. Vor drei Jahren war ich das erste Mal dort, sogar mit ihr, und seitdem liebe ich Hamburg – wie praktisch, dass ich da jetzt immer einen Schlafplatz sicher habe.
Wir waren bei Otto’s Burger essen, sind für ein paar Bierchen in einer Kneipe eingekehrt, waren beim Hafengeburtstag, haben uns die Stadt angesehen, eine Hafenrundfahrt gemacht und haben uns mit Fischbrötchen und Bier an die Elbe gesetzt. Das war ein sehr schönes Wochenende ohne Schietwetter, ich hoffe das wird bald nochmal wiederholt.

Zurück in Aachen hat der Vermieter erstmal einen Maler vorbeigeschickt, der sollte die Wände im Bad nochmal streichen. Wer aufmerksam gelesen hat, wird sich fragen warum man fünf Monate nach Erstbezug schon wieder streichen muss: weil das Bad vorher nicht mit wasserfester Farbe gestrichen wurde. Keine Ahnung wer da nicht aufgepasst hat ¯\_(ツ)_/¯

Einfach so habe ich ein paar Rosen bekommen <3

Juni

Der Freund und ich mussten einen Tagesausflug nach Belgien machen. Da er einige Tage später 26 Jahre alt geworden ist (und ich im Juli ebenfalls) und man nur bis einschließlich 25 Jahren mit dem Go Pass 1 der Belgischen Bahn für 6,20 Euro pro Richtung p. P. in eine beliebige Stadt in Belgien fahren kann, wollten wir das unbedingt noch mitnehmen. Entschieden haben wir uns für Ostende, einem kleinen Städtchen am Meer.  Wir haben uns ans Meer gesetzt, sind spazieren gegangen, haben frischen Fisch und Eis gegessen und uns das alte Segelschiff „Mercator“ der belgischen Handelsflotte angeschaut.

Ein Wochenende später ging es nach Berlin. Ein halbes Jahr lang habe ich diesem Tag entgegen gefiebert weil das eine Überraschungsreise für meinen Freund zum Geburtstag war und ich das so lange geheim halten musste. Ich hasse Überraschungen, denn ich kann viel schlechter damit umgehen als der Beschenkte – immer bin ich so aufgeregt, dass es mich fast umbringt.
Wir haben Currywurst, Burger, Sushi, Burritos, Steaks, Eis und Bier in uns hineingekippt, sind durch die Stadt geschlendert und gefahren, haben eine Spreefahrt gemacht, waren im Berlin Dungeon, haben uns mit Menschen getroffen (nächstes Mal hoffentlich dann auch mit Katrin!) und sind nachts mit einem Cabrio bei geöffnetem Dach und voll aufgedrehter Musik durch Berlin gefahren. Das eine Lied, das in diesem Moment im Radio lief, wird mich immer an dieses großartige Wochenende erinnern.
Ich bin ja bisher eigentlich gar kein großer Fan von Berlin gewesen und konnte nie nachvollziehen warum alle so auf die Hauptstadt abfahren. Mir war es da bisher immer zu groß, zu laut und zu dreckig. Aber dieses Wochenende hat mich eines Besseren belehrt. Vielleicht trägt aber auch einfach der Mensch, mit dem man seine Zeit verbringt, ganz viel zu der Qualität bei <3

Zurück in Aachen wurde sich dann auch mal wieder um das Studium gekümmert (seltsam, dass ich bis hierhin kein Wort darüber verloren habe). Drei Tage lang haben wir für ein Semesterprojekt in Raeren (Belgien) und Monschau (Eifel, 45 Minuten von Aachen entfernt) mit tollen Schauspielern gedreht und am Ende ist eine kleine Serie mit drei Folgen à fünf Minuten herausgekommen, die an einem Abend im Apollo Kino in Aachen vorgeführt wurde.
Wer mag, kann sich das Ergebnis auf Vimeo anschauen:
Familiengedöns Folge 1 / Folge 2 / Folge 3

Danach ging es für einen Tag Phantasialand für leckeres Essen in Form von Churros, Fleisch und Käsespätzle (danke an Chris für den Tipp mit Rutmors Taverne) und natürlich um sich mal ordentlich durchschleudern und -spülen zu lassen auf sämtlichen Fahrgeschäften. Highlight: Taron <3

Ebenfalls Ende Juni habe ich das erste Mal Blut gespendet. Im Vorhinein hatte ich mir schon Gedanken darüber gemacht wie gut ich das Ganze wegstecken würde. Ich hatte mich gefragt ob mir danach ganz schwindelig und schwarz vor Augen werden würde aber nichts dergleichen ist passiert, ich war putzmunter und konnte sogar noch ausgiebig durch die Stadt spazieren und einkaufen gehen. Guter Körper!

Juli

Meine große kleine Schwester hatte ihren Abiball (endlich wieder ein Anlass mit Essen!), also wurden sich ein Kleidchen und hohe Schuhe angezogen.

Ende Juli bin ich 26 Jahre alt geworden. Eigentlich wollten wir ab Köln eine kleine Schiffsfahrt mit KD (Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt AG) machen, da Geburtstagskinder +1 kostenlos mitfahren dürfen. Man kann alle möglichen Schifffahrten vorher reservieren, Geburtstagsfahrten allerdings nicht – d. h. man muss am Geburtstag zur Anlegestelle gehen und Glück haben, dass das Schiff nicht schon voll ist. Natürlich hatten wir kein Glück, die Karten für die von uns ausgewählte Schifffahrt waren schon längst ausverkauft. In der Theorie also ein sehr nettes Geburtstagsgeschenk von KD, in der Praxis aber blöd.
Spontan haben wir uns dann umentschieden und sind zum Lindenthaler Tierpark gefahren. Dieser liegt im Kölner Stadtwald und ein Ausflug dahin lohnt sich auf jeden Fall. Mitten in Köln hat man dort ein kleines Stückchen Natur, kann ganz viele verschiedene Tiere beobachten, füttern und kuscheln, da diese z. T. frei herumlaufen.
Später ging es mit Freunden ins Mongo’s Restaurant in Deutz, einem mongolischen Buffet wo die Gäste sich ihr Gericht aus rohem Gemüse, Fleisch und Beilagen zusammenstellen und mit einer Marinade anbraten lassen.
Danach haben wir einen Spaziergang am Rhein gemacht und zum Abschluss ging es noch auf die Kölner Ringe zum Cocktails trinken.
Die Geschichte mit KD hat uns zwar ein bisschen einen Strich durch die Rechnung gemacht aber zum Glück war schnell eine gute Alternative gefunden – es war ein sehr schöner und entspannter Geburtstag.

Ich laufe ja eigentlich immer ziemlich gemütlich in Jeans und T-Shirt/Pullover herum aber an einem Tag habe ich mich mal richtig herausgeputzt: mir etwas Hübsches angezogen, die Haare hochgesteckt (das zweite Mal in meinem Leben) und dann ging es mal wieder zur besten Pizzeria Aachens. An diesem schönen Sommerabend wurde später noch in der Körbergasse, einem der einladendsten Ecken in Aachen, unter freiem Himmel ein Bierchen getrunken.

August

Es gab Burger bei Die fette Kuh in Köln und unseren Lieblingscocktail aus unserer Lieblingsbar – der Cocktail heißt „Man müsste nochmal 20 sein“ (genauso originell wie die anderen Cocktails dort) und der am Stadtgarten gelegene Laden heißt Monkeys.

Der erste Familienurlaub seit 10 Jahren fand in Griechenland statt, auf der Insel Santorin. Dort gab es Meer in einem wunderschönen Blauton und jeden Tag Knoblauch <3

Wie man am #pmdd23 sehen konnte, war ich auch in Vietnam – in Ho Chi Minh City und Hanoi.

Auch ging es weiter mit dem Ausprobieren von Aachener Kulinarik: von geliefertem Sushi habe ich bisher nicht so viel gehalten, bei Mito Asian Food & Sushi Bar gibt es aber sehr leckeres geliefertes Sushi und riesige Portionen.
Da wir sehr viel essen und nicht wussten, dass die Portionen soo riesig sind, hatten wir am Ende zu viel Sushi – was sonst nie vorkommt. Und auch die Mitarbeiter dachten wohl, dass wir zu viert sind – Stäbchen, Sojasoße, Wasabi und Glückskekse gab es nämlich in vierfacher Ausführung.

Ebenfalls ausprobiert wurde Leni liebt Kaffee, ein kleines süßes Café, das zwei Filialen in Aachen hat. Die eine Filiale liegt in einem ruhigeren Stadtteil mit Park, ist fußläufig 10 Minuten von meiner Wohnung entfernt und eignet sich daher bestens für ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück (und das Frühstück ist so lecker da!) mit anschließendem Spaziergang.

September

Für vier Tage ging es nach London – so eine tolle (aber auch so teure) Stadt! Das Standard-Programm (essen, essen, essen, Sehenswürdigkeiten, durch die Stadt bummeln, essen) wurde absolviert und ich hoffe sehr, dass wir eines Tages nochmal nach London reisen.
Vier Tage waren noch lange nicht genug um alles gesehen zu haben (aber mehr Tage würde der Geldbeutel auch nicht verkraften).
Britisches Essen ist aber leider (wie man oft hört) tatsächlich nicht soo toll – mit Ausnahme vom Full English Breakfast, worauf ich jetzt beim Schreiben dieser Zeilen wirklich Appetit hätte (es ist gerade übrigens 00:20 Uhr, leider noch keine Frühstückszeit).
Meistens bin ich zu faul meine Kamera mitzuschleppen aber in London habe ich es das erste Mal seit langem wieder gemacht. Die Fotos müssten nur endlich mal bearbeitet werden (aber man kommt ja zu nichts! Zitat eines sehr klugen jungen Mannes) und dann könnte ich London vielleicht auch einen separaten Blogpost widmen.

Früher war ich ja voll die Partymaus 😀 Jedes Wochenende hat man mich in irgendeinem Schuppen in Köln-Ehrenfeld gefunden – heute bin ich das komplette Gegenteil, ich verkrieche mich am liebsten auf dem Sofa und meide Menschen. Aber ich habe es nochmal gewagt, anlässlich Schließung und Abriss des Undergrounds nach 29 Jahren war ich noch ein letztes Mal dort. Und was soll ich sagen? Ich bin zu alt für den Scheiß. Gebt mir mein Sofa und lasst mich in Ruhe.

Ende des Monats fand mal wieder der Kürbismarkt in Merode statt, auf den ich fast jedes Jahr ja so gerne gehe. Und ich freue mich immer wieder, denn da gibt es so unglaublich leckere Kürbis-Chips.

Nach dem Kürbismarkt ging es um die Ecke nach Inden, zum Indemann. Beim Indemann handelt es sich um einen 36 Meter hohen Aussichtsturm, von dem man Ausblick auf die Umgebung und den Tagebau hat.

Nochmal ein Besuch bei Leni liebt Kaffee, wo man sich eine riesige Frühstücksplatte mit allem, was das Herz begehrt, bestellen kann.

Um auch mal einem anderen Café eine Chance zu geben, gab es einmal Frühstück im Lammerskötter, das fast gegenüber von Leni liebt Kaffee ist. Bestellt wurde u. a. ein Englisches Frühstück, womöglich aus Sehnsucht nach richtigem Englischen Frühstück in London.
Leider hat man unsere Bestellung öfters mal verkackt indem man diese einfach vergessen hat. Als das Frühstücksmenü dann auf Nachfrage endlich mal kam, fehlte die Hälfte. Und zum Schluss wurde bei einem Caffè mocha vergessen, den Espresso hineinzuschütten – Caffè mocha ohne Espresso ist wohl einfach nur ein Kakao.
Dann das nächste Mal doch lieber wieder zu Leni liebt Kaffee.

Frittenwerk – ein Pommes Restaurant (ich mag die Bezeichnung, die nennen sich selbst aber natürlich ganz hip Pommesmanufaktur), von dem es auch in Köln und Düsseldorf Filialen gibt. Und seit „neuestem“ (bestimmt schon über ein Jahr) auch in Aachen. Schmeckte, ist ein netter Snack für zwischendurch.

Oktober

Wir waren für drei Tage in Mailand. Am ersten Tag war es noch ganz nett aber schon ab dem zweiten Tag wurde es langweilig und drei Tage waren definitiv zu viel. Die ganzen Lobeshymnen auf Mailand kann ich absolut nicht nachvollziehen. Die Stadt ist sauteuer und beim auswärts essen kann man schnell so richtig ins Klo greifen – sogar bei Pizza! Der erste Eindruck von Bella Italia war also leider nicht so berauschend.

Bevor die kalte Jahreszeit angebrochen ist, haben wir uns nochmal einen schönen Tag ausgesucht um ins Phantasialand zu fahren – natürlich wieder mit einem äußerst leckeren Besuch in Rutmors Taverne, das ich jedem nur empfehlen kann.

Ich war bei acht verschiedenen Optikern und habe zig Brillengestelle auf der Nase gehabt. Leider bin ich bis heute nicht wirklich fündig geworden und laufe immer noch brillenlos herum obwohl langsam mal (wieder) eine nötig wäre.

November

Ich habe eine Freundin, die ich seit anderthalb Jahren nicht mehr gesehen hatte, in Düsseldorf besucht. Sie hat mich bekocht, danach haben wir ganz viel gequatscht und sind Höschen kaufen gegangen – was man halt so macht wenn man sich lange nicht gesehen hat.
Außerdem habe ich dem Freund bei seinem mehr als nervigen Umzug hier und da zur Seite gestanden und ansonsten ist nichts spannendes passiert.

Dezember

Es ging zwar weiter mit dem nervigen Umzug aber mit dem Dezember wurde auch endlich wieder die Adventskalenderzeit eingeläutet. Ich stehe ja total auf Adventskalenderbastelei – ich bin so eine, die schon im August anfängt zu überlegen und das Ganze kaum erwarten kann.

Da ich über die Weihnachtstage zu der Familie nach Bayern gefahren bin, gab es schon am 23. Bescherung zu zweit. Für einen Tannenbaum, sogar handlich und leicht zu entsorgen, war spontan auch schnell gesorgt.

In Bayern war dann auch nicht viel los. Mehr als faul herumgelegen, Kokosmakronen und Plätzchen gebacken und gegessen habe ich eigentlich nicht.


2017 war für mich ein sehr tolles Jahr, mit dem ich künftig viele schöne Erinnerungen verbinden werde. Das Reisen nahm einen sehr großen Platz ein: ich war in acht verschiedenen Ländern (inkl. Deutschland) aber auch im Alltag gab es so viele aufregende und schöne Momente, für die all die lieben Menschen um mich herum verantwortlich waren.
Für 2018 wünsche ich mir, dass es genauso gut weitergeht sowie das obligatorische viel Glück, Erfolg und Gesundheit. Und euch natürlich auch!

11 Kommentare

  1. Uuuh, Erstbezug <3
    Und so viel Futter…
    Ich muss mal meine Bilder sichten und vor allem eins: ausmisten.

    Ich wünsche dir auch alles, alles Gute für 2018 und viele leckere Pizzen und Burger 🙂

    1. Ohja, Erstbezug. Ab jetzt bitte nur noch!

      Ich wünsche dir ebenfalls alles Gute für 2018 und noch viel mehr leckere Pizzen und Burger! Und falls ich es mal wieder nach Hamburg schaffe, könnten wir ja vielleicht mal zusammen Pizzen und Burger essen gehen? Also beides natürlich. Hintereinander!

  2. Oha, da warst du ja echt viel auf Achse – klingt super, und lauter schöne Fotos hast du da mitgebracht! 🙂 Das von Mallorca gefällt mir am besten – so ein irres Blau, ich glaub, das würd ich mir glatt in groß an die Wand hängen.

    Komm gut ins neue Jahr! <3

    1. Vielen Dank. Hmm, ich bin immer sehr skeptisch mit meinen Fotos, ich glaube ich würde mir nie sowas landschaftsmäßiges (von mir) hinhängen, dafür finde ich die nicht gut genug weil es einfach nur Schnappschüsse sind, so ohne Bedacht fotografiert.. 😀

      Ich hoffe du bist auch gut ins neue Jahr gekommen <3

  3. Erstmal wünsche ich dir noch ein erfolgreiches und gesundes 2018 und das du genauso viel in der Welt herum kommst ;). Wir haben ja eine Sache gemeinsam: Ich war 2017 auch zum ersten Mal in London und das kurz nach dir, nämlich Anfang Oktober. Wir waren sechs Tage dort und habe selbst in der Zeit auch nicht alles gesehen. Ich stimme dir zu: Weitere Tage hätten dem Geldbeutel leider zu sehr geschadet. Wir haben halt erst mal so die typischen großen Sehenswürdigkeiten abgeklappert: Tower of London, Hyde Park und Kensington Palace (da waren wir öfter, da unser Hotel nur fünf Minuten entfernt lag), die Harry Potter Studio Tour, die drei größten Museen: Natural History Museum, Museum of London, British Museum und auf Freitags gabs dann die große Touri Route von St. Pauls über das Globe Theatre zum London Eye, Parlament, Big Ben und am Ende Buckingham Palace. Shoppen dürfe natürlich nicht fehlen. Aber ich hätte zum Beispiel auch noch gerne Madame Tussauds besucht, sowie Hampton Court und einen der großen Essensmärkte. Will in Zukunft auch noch mal hin, dann aber auch gerne mal mit einem Tagesausflug nach Oxford oder Brighton wo es ja auch richtig toll sein soll. Das Essen ging eigentlich, wir hatten doch recht günstige Ketten gefunden, wo es auch lecker war. Hatte mir das schlimmer vorgestellt.

    Dein Geburtstag hört sich übrigens trotz Alternative nach einem tollen Tag an. Auch wenn das echt ärgerlich ist, das man gerade für so eine Geburtstagsfahrt die Karten nicht resevieren kann und dann auf gut Glück hin muss.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Was das Gesinge angeht, da muss ich mich auch bei jedem Film immer erstmal dran gewöhnen, aber meist habe ich mich dann zur Mitte damit abgefunden und kann das genießen. Finde es abe auch verständlich, wenn man das nicht mag. Mir gefällt das nur, wenn es im Film auch Sinn macht sprich es halt auch ein Film ist der sich um eine Band oder Künstler dreht. Andernfalls ist das für mich auch erstmal etwas komisch. Aber der Film ist es echt wert das man dran bleibt, schon alleine aufgrund des ungewöhnlichen Endes. Was Musical anbelang: Das finde ich hingegen super. War zu Schulzeiten mal in Mamma Mia und das hatte mir mega gut gefallen, was ich gar nicht erwärtet hätte.

    Musst du unbeindgt, die Serie ist super, aber halt auch echt brutal. Musst mir unbedingt schreiben wie sie dir gefällt. Jessica Jones habe ich noch gar nicht geschaut, das muss ich noch und Luke Cage steht ebenfalls noch auf meiner Watchliste, nur Iron Fist werde ich meiden, weil mir die Figur schon in The Defenders auf die Nerven ging. Bei Daredevil stimme ich dir zu: Staffel Eins Top, Staffel Eins eher nicht so, da war The Punisher schon mein absolutes Highlight und der für mich interessantere Handlungsstrang.

    Ich bin ja gespannt was uns bei Tote Mädchen Lügen Nicht in Staffel Zwei erwartet, so ganz begeistert über die Entscheidung bin ich noch nicht, aber vielleicht haut mich die Staffel ja auch um.

    Ich habe die Bücher bisher noch nicht gelesen, aber die ersten zwei Bände da. Habe gehört das die sich schon sehr unterscheiden, weshalb ich nach der filmreihe mal die Bücher angehen möchte. Die Filme finde ich bisher aber Top, wobei ich Teil Eins besser als den Zweiten fand. Der Trailer zum Finale sieht aber genial aus, sodass ich da mit meiner Besten ins Kino gehe, weil ich noch Gutscheine von ihr habe. Wünsche dir auch viel Spaß im Kino.

Kommentar verfassen