Dies & Das

Zusammenhangloses Blabla

Schon gewusst, dass der Duden folgende Definition zu Blabla hat?

leeres Gerede, nichtssagende [aber anspruchsvoll klingende] Äußerungen

Ich auch nicht. Demnach ist der Titel von diesem Post also doppelt gemoppelt.

Irgendwie hatte ich Lust nochmal was zu schreiben. Keine Ahnung ob es daran liegt, dass ich gerade prokrastinieren möchte oder daran, dass ich nicht mehr meinen Müll in Social Media reinhaue und meinem Mitteilungsbedürfnis jetzt hier Platz einräumen muss.
Jedenfalls wird das hier heute, passend zum Titel, nichtssagend – anspruchsvoll klingend aber nicht. Ist aber vielleicht auch nicht so wichtig. Meine Schwester meinte nämlich letztens, dass es egal ist was und worüber ich schreibe, Hauptsache ich schreibe etwas. Na gut!

Wie gerade schon kurz angeschnitten, habe ich vor ein paar Wochen (drei? vier?) sämtliche Social Media Apps vom Handy geworfen. Wer also versucht hat mich darüber zu erreichen, wird gemerkt haben dass ich nicht antworte. Da die meisten aber meine Nummer haben, kann man mir gerne eine SMS oder bei Telegram schreiben. Oder notfalls eine E-Mail und ein Kontaktformular gibt es hier ja auch.
Wer sich jetzt fragt was das soll (denn Social Media Detox* ist doch schon längst wieder out): ich habe gerade einfach keinen Bock auf Social Media. Und so schlimm ist es ehrlich gesagt gar nicht, man regt sich nämlich nicht mehr so oft über dumme Menschen im Internet auf (allerdings nur eine Reduzierung, so ganz bleibt das aber auch nicht aus wenn man bei eBay Kleinanzeigen aktiv ist) und ist produktiver im Alltag.

*endlich kann ich an geeigneter Stelle mal anmerken wie bescheuert ich diesen Begriff finde!

Ich war z. B. in den letzten Wochen sehr produktiv was die Wohnung angeht. Wir wohnen seit knapp einem Jahr hier und erst in letzter Zeit hat sich nochmal so richtig was getan. Nach dem Umzug haben wir so etwas nämlich nur so weit erledigt, dass wir nicht mehr über Kartons stolpern, klettern oder in diesen unseren Kram suchen müssen. Das liegt zum einen daran, dass wir ein bisschen faul waren und andererseits habe ich Entscheidungsschwierigkeiten und muss erstmal ewig überlegen wie ich was einrichten möchte. Irgendwann vor ein paar Monaten hatten wir sogar gesagt, dass wir erst wieder verreisen wenn unsere Wohnung fertig ist. Diese Vereinbarung klappt aber mal mehr und mal weniger gut. ¯\_(ツ)_/¯
Jedenfalls sieht der größte Teil unserer Wohnung nicht mehr wie „vorgestern erst eingezogen“ aus, es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. Nur im Arbeitszimmer ist noch absolutes Chaos aufgrund von alten Sachen, die noch verkauft werden müssen – wäre schön, wenn wir damit dieses Jahr noch fertig werden. Immerhin können wir aber schon an unseren Schreibtischen sitzen.

Übrigens wohne ich jetzt nicht mehr in Aachen sondern in einer kleinen Stadt mit 9000 Einwohnern in Rheinland-Pfalz. Den Namen brauche ich jetzt nicht nennen weil das sowieso niemandem was sagt. Die Region drumherum nennt sich Westerwald und ich bin mir auch nicht sicher ob das überhaupt irgendwem ein Begriff ist. Zur besseren Orientierung: 20 Minuten entfernt von Siegen, das kennt man ja vielleicht schon eher – zumindest wenn man aus der Ecke NRW/Rheinland kommt. Es ist jedenfalls sehr ländlich hier. Ich werde zwar oft gefragt wie ich freiwillig in so ein Kaff weitab vom Schuss ziehen kann, denn hier gibt es ja einfach mal gar nichts, aber mir gefällt meine neue Wahlheimat ziemlich gut. Meine Karriere als Partymaus ist ja sowieso schon lange vorbei und das ganze Grün hier drumherum ist einfach nur schön. Ich muss mich nur noch daran gewöhnen, dass die Geschäfte hier nicht so lange geöffnet haben wie in der Stadt.

Ich studiere allerdings immer noch in Aachen, welches mit dem Zug zweieinhalb Stunden entfernt ist (vor der Haustür, direkte Verbindung ohne Umsteigen). Das klingt im ersten Moment wahnsinnig, ist aber gar nicht so schlimm. Denn im letzten Semester musste ich nur noch einmal wöchentlich in die FH und jetzt während der Bachelorarbeit noch weniger. Im ersten Semester, wo ich täglich in die FH musste, wäre das so natürlich nicht gegangen.
Das ständige Hin- und Herfahren war irgendwann einfach nur noch lästig und der Freund hätte aus beruflichen Gründen nicht nach Aachen ziehen können – mal abgesehen davon, dass ich nach dem Studium sowieso nicht in Aachen bleiben wollte. Ich bin sehr froh darüber, dass das so möglich ist und wir keine Fernbeziehung mehr führen müssen. 🙂

Ansonsten hatte ich ja letztens erzählt, dass wir in die USA fliegen. Das haben wir mittlerweile gemacht und sind auch wieder zurück, das Ganze ist jetzt zwei Monate her. Auf Instagram hatte ich ja ein paar Mal etwas gepostet. Es war so, so, so gut da drüben. Ich hatte zwar ein bisschen Heimweh aber trotzdem war es einfach toll, besonders in Kalifornien. An dieser Stelle möchte ich jetzt eigentlich nicht sagen, dass ich da nochmal separat was zu schreiben werde weil ich mit sowas ja nie aus dem Arsch komme und mir langsam doof vorkomme dabei. Aber es ist so, ich würde gerne nochmal in einem eigenen bzw. mehreren Posts was darüber erzählen. Vielleicht schaffe ich es ja diesmal.

Ach ja, heute ist der 11.11., also Karnevalsauftakt. Zum Glück wohne ich nicht mehr in Köln. 😀

9 Kommentare

  1. TOLL. Ich hatte dir auf Twitter geschrieben. Und tatsache: mich auch schon gewundert, was mit dir los ist, weil du in den Timelines nicht mehr auftauchst.

    Ich will auch aufs Land ziehen! 🙁
    Aber der Freund möchte noch die Annehmlichkeiten der Stadt genießen.
    Wenn ich in fünf Jahren nicht auf dem Land wohne, raste ich aus.

    1. Sorryyy! Ich hätte einen dramatischen Abschieds-Tweet schreiben sollen.. 😀

      Da kann ich deinen Freund aber irgendwie auch verstehen, Hamburg ist ja auch einfach toll!
      Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, jetzt in jungen Jahren erst noch weiter in der Stadt zu wohnen und dann erst aufs Land wenn man eine Familie gründen will. So hatte ich mir das früher auch theoretisch ausgemalt. Aber jetzt ist es so, auch gut. 🙂
      Wo würdest du denn gerne hin ins ländliche? Wieder Richtung Bayern oder eher da oben bleiben?

        1. Meer <3 Absolut nachvollziehbar. Auch wenn es in Bayern echt mit Abstand das geilste Essen gibt. Aber Grünkohl ist auch lecker! (Toll dass das meine ersten Gedanken sind, als wenn es nur ums Essen gehen würde)

          1. Grünkohl ist super. Ich freu mich schon darauf, wenn der Schwiegervater in Spe (Ein echter Nordfriese) wieder kocht. Auch Bayern hat so seine Schmackerl. Ich will ja irgendwann demnächst so einen richtigen Braten machen. Vielleicht ja Haxen? Auf jedenfall Kloß mit Soß‘ gibs dazu 😀

            (Über Essen kann man übrigens immer bloggen ;))

  2. 1. Schön, mal wieder was von dir zu lesen. Egal, wie viel blabla dabei ist 😉

    2. Es ist wirklich immer witzig, wenn ihr von da unten aus dem dichtbesiedelten Teil des Landes sowas wie 9000 Einwohner, Kleinstadt und ländlich in einem Absatz erwähnt xD Klar ist das keine Großstadt, aber Supermärkte wird es da ja sicherlich schon geben. Und damit ist es nicht mehr ländlich. So zumindest die Definition, wenn man aus Norddeutschland kommt (also dem Teil über Hamburg, dadrunter wohnen dann ja doch ein paar mehr Menschen) 😉

    LG Lexa

    1. 1. <3

      2. Jaa, du hast schon recht, 9000 Einwohner sind eine Menge Menschen. Nur wenn ich hier rausgehe, sehe ich halt so gut wie niemanden, in die Orte drumherum kommt man am besten mit dem Auto und wenn man mit dem Auto 20 Minuten fährt, landet man in irgendwelchen Dörfern mit einer einzigen (sehr engen und kaputten) Straße und fünf Häusern. Daher fühlt sich das wahrscheinlich so ländlich an. Aber ich weiß, dass es noch Gegenden gibt, wo es wirklich ländlich ist, wo nur zweimal am Tag ein Bus fährt – das wäre dann aber wirklich nichts mehr für mich. 😀

  3. Oh, ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass du jetzt auch unter die Landeier gegangen bist. 😀
    Können ja mal schreiben – so ganz altmodisch über Email oder Brieftauben – wie weit wir jetzt auseinander wohnen, klingt ja relativ nah. 😉

    Das mit dem Social Media-Gedöns geht mir ähnlich… meinen Account auf fb habe ich im Sommer gelöscht, den auf Twitter auch – wobei ich da seit ein paar Wochen wieder aktiv bin, aber relativ wenig. An Instagram denke ich nur alle Naselang mal. Ist sehr entspannt so und mir fehlt nichts… schon gar nicht die ganzen idiotischen Bashing-Threads auf fb.

    Liebe Grüße
    Anne

    1. Steht von dir nicht sowieso noch eine Antwort zwecks Mittagessen mit Chris und mir aus? 😛
      Wir wohnen eine Stunde voneinander entfernt. Das ist zwar nicht viel aber auch nicht weniger als bisher. Ich bin sogar letztens durch Uckerath gefahren. 😀

      Oh, Facebook hatte ich gar nicht auf dem Schirm weil ich das sowieso schon ein paar Jahre nicht mehr genutzt habe. Bei mir ging es tatsächlich nur um Twitter und Instagram.
      Und ja, Facebook ging echt schon lange gar nicht mehr klar mit dem ganzen Bashing. Da sind echt viele unterbelichtete Menschen unterwegs. Aber da ist ja sowieso schon länger tote Hose, gefühlt besteht Facebook nur noch aus Bashing und „Markiere einen Freund, der …“-Bildern. 😀

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